Wahrscheinlichkeitsrechner

Berechnen Sie die Grundwahrscheinlichkeit, die bedingte Wahrscheinlichkeit, die gemeinsame Wahrscheinlichkeit und die Vereinigungswahrscheinlichkeit mit schrittweisen Lösungen.

Für Lern- und Hausaufgabenhilfe: Überprüfen Sie wichtige Berechnungen unabhängig.

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Wählen Sie einen Berechnungstyp aus und geben Sie die erforderlichen Werte ein, um Wahrscheinlichkeiten mit schrittweisen Lösungen zu berechnen.

Die kurze Antwort

Probability measures how likely an event is, on a scale from 0 (impossible) to 1 (certain): P(A) = favorable outcomes ÷ total outcomes. For combining two events, use the right rule for how they relate: multiply for "and" with independent events, add and subtract overlap for "or," and divide for "given that" (conditional probability).

Wichtige Erkenntnisse

  • P(A und B) = P(A) × P(B) funktioniert nur, wenn A und B unabhängig sind – abhängige Ereignisse benötigen stattdessen eine bedingte Wahrscheinlichkeit.
  • P(A oder B) = P(A) + P(B) − P(A und B) – die Subtraktion vermeidet Doppelzählungen von Ergebnissen, die beide Ereignisse erfüllen.
  • Conditional probability, P(A|B) = P(A and B) ÷ P(B), narrows the "total outcomes" down to just the cases where B already happened.
  • The complement rule — P(at least one) = 1 − P(none) — is often the fastest way to solve "at least one" problems that would otherwise need many separate cases added together.

Die wichtigsten Wahrscheinlichkeitsregeln

Regel Formel Verwendet für
BasicP(A) = favorable/totalEin einzelnes Ereignis
UnionP(A or B) = P(A)+P(B)−P(A∩B)Beide Ereignisse passieren
Gemeinsam (unabhängig)P(A and B) = P(A) × P(B)Beides geschieht, unabhängig voneinander
BedingtP(A|B) = P(A∩B)/P(B)Ein Ereignis nach dem anderen ist bereits eingetreten

Ausgearbeitetes Beispiel: mindestens eine Sechs würfeln

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, bei vier Würfen mit einem fairen Würfel mindestens eine Sechs zu würfeln?

P(keine Sechs bei einem Wurf) = 5/6

P(keine Sechs in 4 Rollen) = (5/6)⁴ ≈ 0,482

P(mindestens eine Sechs) = 1 − 0,482 ≈ 0,518 (51,8 %)

Trying to solve this by directly adding up "exactly one six," "exactly two sixes," and so on would take far more work — the complement rule turns a multi-case problem into a single subtraction.

Unabhängige vs. abhängige Ereignisse

Zwei Münzwürfe sind unabhängig – das Ergebnis des ersten Münzwurfs hat keinen Einfluss auf den zweiten. Das Ziehen von zwei Karten aus einem Stapel ohne Ersatz ist jedoch abhängig: Wenn die erste Karte ein Herz ist, bleibt beim zweiten Ziehen ein Herz weniger übrig, was die Wahrscheinlichkeit ändert. Immer wenn das Entfernen oder Aufbrauchen eines Teils des Probenraums die Chancen für das, was als Nächstes kommt, ändert, sind die Ereignisse voneinander abhängig und die bedingte Wahrscheinlichkeit (nicht einfache Multiplikation) ist das richtige Werkzeug.

Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt

  • Adding P(A) + P(B) for "or" without subtracting the overlap P(A and B) — this double-counts outcomes that satisfy both events.
  • Multiplizieren von P(A) × P(B) für Ereignisse, die eigentlich nicht unabhängig sind – diese Abkürzung gilt nur, wenn ein Ereignis keine Auswirkung auf das andere hat.
  • Verwechslung von P(A|B) mit P(B|A) – das sind im Allgemeinen unterschiedliche Werte, eine Verwechslung, die hinter vielen Fehlinterpretationen medizinischer Testergebnisse und Statistiken in der Praxis steckt.
  • Am Ende liegt eine Wahrscheinlichkeit außerhalb des Bereichs von 0 bis 1 – das signalisiert im Vorfeld immer einen Fehler, da eine gültige Wahrscheinlichkeit niemals negativ oder größer als 1 sein kann.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Wahrscheinlichkeit?

Die Wahrscheinlichkeit misst, wie wahrscheinlich ein Ereignis ist, von 0 (unmöglich) bis 1 (sicher). Bei einem fairen Münzwurf beträgt die Wahrscheinlichkeit „Kopf“ 0,5.

Was ist der Unterschied zwischen theoretischer und experimenteller Wahrscheinlichkeit?

Die theoretische Wahrscheinlichkeit ergibt sich aus einem Modell – ein Würfel zeigt 1/6 pro Seite. Die experimentelle Wahrscheinlichkeit zählt die Ergebnisse in Versuchen: Kopf 47 Mal in 100 Würfen = 0,47.

Wie kombiniert man Wahrscheinlichkeiten?

Für unabhängige Ereignisse A und B gilt P(A und B) = P(A) × P(B). Für sich gegenseitig ausschließende Ereignisse gilt P(A oder B) = P(A) + P(B).

Was ist bedingte Wahrscheinlichkeit?

P(A gegeben B) ist die Wahrscheinlichkeit von A, wenn bekannt ist, dass B aufgetreten ist: P(A|B) = P(A und B) / P(B).

Wie verwende ich diesen Wahrscheinlichkeitsrechner?

Wählen Sie ein Szenario – einzelnes Ereignis, mehrere Versuche oder Kombinationen – geben Sie Parameter ein und klicken Sie auf Berechnen, um die Wahrscheinlichkeit und unterstützende Schritte anzuzeigen.

Wie berechnet man die Wahrscheinlichkeit, bei mehreren Würfelwürfen mindestens eine Sechs zu würfeln?

Verwenden Sie die Komplementregel: P(mindestens eine Sechs) = 1 − P(überhaupt keine Sechsen). Wirf einen fairen sechsseitigen Würfel viermal, P(keine Sechs bei einem Wurf) = 5/6, also P(keine Sechs bei 4 Würfeln) = (5/6)⁴ ≈ 0,482. Das macht P(mindestens eine Sechs) ≈ 1 − 0,482 = 0,518 oder etwa 51,8 % – ein klassisches Problem, das erstmals in den 1650er Jahren von Pascal und Fermat untersucht wurde.

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